Kyoto -Tag 1

Kyoto ist das eher traditionelle Japan. Fühlt man sich in Tokyo wie in einer Megalopolis aus einem Bladerunner Film, ist Kyoto so ziemlich das Gegenteil: Tempel, traditionelle Häuser, mehr Leute in Kimonos als in Business-Anzügen. Die Stadt selber ist voller Tempel, man sollte sich also darauf einstellen – nach dem gefühlt fünfzigsten Tempel kann das auch mal zu viel werden…

Alle Tempel sind in Betrieb, daher kommt es vor, dass man als Tourist auf einmal mitten in einer religösen Zeremonie landet. Meistens wird man aber vorher schon freundlich darauf hingewiesen, dass ein bestimmter Bereich gerade nicht zum öffentlichen Besuch freigegeben ist.

Die Stadt selber besteht noch in vielen Teilen aus traditionellen Holz-Häusern, in weiten Teilen gibt es keine Hochhäuser. Da durch ein Erdbeben auch immer Brände ausbrechen können, stehen an fast allen Ecken kleine Brandbekämpfungs-Sets aus Eimern und Wasser bereit.

Das faszinierende an Kyoto ist nicht nur die beeindruckende Architektur und Kunstfertigkeit der Tempel, sondern auch das selbstverständliche Nebeneinander von Vergangenheit und Zukunft, von Holzhäusern und modernster Architektur, wie dem Bahnhof oder dem Kyoto Tower.